Druckansicht der Internetadresse:

Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Studienportal Rechtswissenschaft

Seite drucken
banner-schönfelder

Zusatzangebote

Die Universität Bayreuth, die Fakultät der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie externe Institutionen bieten verschiedene und vielfältige Möglichkeiten das Studium ganz individuell zu gestalten und nach den eigenen Zielen auszurichten.

Zusatzausbildung an der Fakultät

Derzeit werden an der RW-Fakultät zwei Zusatzausbildungen für Juristen angeboten:

Wirtschaftswissenschaftliche ZusatzausbildungEinklappen

Mehr denn je und in zunehmendem Maße wird auch von Juristen in den klassischen Berufsfeldern gefordert,  wirtschaftswissenschaftliche Bezüge der Rechtsordnung zu überblicken sowie Begriffe und Zusammenhänge des Wirtschaftslebens im Kontext der juristischen Arbeit zu verstehen und bewerten zu können. Als Reaktion auf diese Anforderungen bietet die Universität Bayreuth bereits seit 1983 eine wirtschaftswissenschaftliche Zusatzausbildung an. Seitdem immer wieder bewährt, ist sie heute ein Markenzeichen der Juristenausbildung in Bayreuth.

Die Ausbildung, welche bundesweit bei Arbeitgebern in Staat und Wirtschaft hohes Ansehen genießt, wird parallel zur klassischen juristischen Ausbildung durchgeführt und endet mit dem Abschluss "Wirtschaftsjurist (Univ. Bayreuth)".

Informationen zur wirtschaftswissenschaftlichen Zusatzausbildung

Technikwissenschaftliches ZustatzstudiumEinklappen

Mit dem technikwissenschaftlichen Zusatzstudium (TeWiZ) kommt die Universität Bayreuth der Entwicklung nach, dass die Berufspraxis von Juristen in einer globalisierten Industriegesellschaft auch das Verständnis technischer Grundbegriffe und Prozesse von zunehmender Bedeutung ist. Das bundesweit einzigartige Zusatzstudium ermöglicht es Jurastudenten schon im Studium Fachkenntnisse und praxisrelevante Kompetenzen in den Ingenieurwissenschaften zu erwerben. Das mit erfolgreichem Abschluss des Zusatzstudiums durch die Fakultäten für Ingenieurwissenschaften und der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät ausgestellte Zeugnis erlaubt einen einzigartigen Nachweis Ihrer Qualifikation für den Arbeitsmarkt.

Informationen zum technikwissenschaftlichen Zusatzstudium


Moot Courts

Schon während des Studiums sollen unsere Studierenden zudem die theoretisch erlernten juristischen Fähigkeiten praxisnah anwenden und frühzeitig einen Einblick in die Anwaltstätigkeit erlangen. Diese Möglichkeiten eröffnet die Teilnahme an einem Moot Court. In diesen fiktiven Gerichtsverfahren lassen sich je nach Wettbewerb bekannte Rechtsgebiete vertiefen oder neue Rechtsgebiete erarbeiten. Zum Teil ermöglicht die Teilnahme auch den Erwerb eines einfachen ("kleinen") Seminarscheins als auch die Verlängerung der Freischussfrist.

Was ist ein Moot Court?Einklappen

Ein „Moot Court“ ist ein fiktives Gerichtsverfahren. Dabei nehmen die Teilnehmer die Rolle der Vertreter der Parteien ein und erhalten so die Möglichkeit, theoretisches Wissen anzuwenden sowie praktische Fähigkeiten der Verhandlungsführung zu erlangen. Moot Courts werden in Form von Wettbewerben als „juristisches Turnier“ von Mannschaften verschiedener Universitäten ausgetragen. Dabei können sich je nach Wettbewerb bis zu mehreren hundert Mannschaften aus (fast) allen Ländern der Welt messen. Als Richter des fiktiven Gerichts fungieren dabei Professoren und Praktiker. Moot Courts finden typischerweise in zwei Phasen statt. Zunächst werden Schriftsätze für die fiktiven Mandanten erstellt. Dann wird vor den „Gerichten“ plädiert. Die Bewertung erfolgt je nach Moot nach verschiedener Wertigkeit der Schriftsätze und mündlichen Plädoyers. Größere Moot Courts unterteilen sich häufig in eine (ggf. nationale/regionale) Vorrunde und ein Finale.

Welche Vorteile hat die Teilnahme an einem Moot Court?Einklappen

Die Teilnahme an einem Moot Court bietet die Möglichkeit, die juristischen Fähigkeiten bereits während des Studiums praxisnah anzuwenden und einen Einblick in die Anwaltstätigkeit zu erlangen. Je nach Wettbewerb werden bekannte Rechtsgebiete vertieft oder neue Rechtsgebiete erarbeitet. Ein Moot Court schult insbesondere die Argumentationsfähigkeit und die rhetorische Fähigkeiten. Bei den fremdsprachigen Moot Courts werden zudem durch das intensive Training die jeweiligen Fremdsprachenkenntnisse stark verbessert. Die Teilnehmer können Kontakte in die Praxis, aber auch zu Studenten anderer Universitäten und Länder knüpfen. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit durch die Teilnahme an einem Moot Court Scheine zu erwerben. Für die einzelnen Regelungen wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Betreuer.

Welche Moot Courts gibt es n der Universität Bayreuth?Einklappen

Die Universität Bayreuth nimmt an mehreren Moots, davon zwei internationalen, teil. Diese finden in der Regel im Wintersemester statt. Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung/Auswahl der Mannschaftsmitglieder bereits im Semester vor dem Wettbewerb stattfindet. Kontaktieren Sie daher bei Interesse frühzeitig die jeweiligen Verantwortlichen für Informationen zum Ablauf. Insgesamt nimmt die Universität Bayreuth an folgenden Moot Courts teil:

Internationale Moot Courts

Nationale Moot Courts

Bayreuth Moot Court AssociationEinklappen

Seit dem 13. November 2012 existiert mit der Bayreuth Moot Court Association (BayMCA) ein eingetragener gemeinnütziger Verein, der von Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studenten der Universität Bayreuth gegründet wurde. Bei den Gründungsmitgliedern handelt es sich um ehemalige Moot Court Teilnehmer und Moot Court Coaches. Die BayMCA unterstützt derzeit den Willem C. Vis Moot und den DCFR-Moot. Im Rahmen der von der BayMCA geförderten Moots ist grundsätzlich sowohl der Erwerb eines einfachen ("kleinen") Seminarscheins als auch einer Freischussverlängerung möglich.

Nähere Informationen unter www.baymca.uni-bayreuth.de.


Verantwortlich für die Redaktion: Tina Maria Steiner

Facebook Twitter Youtube-Kanal Instagram Blog Kontakt